Autogas die sinnvollste Alternative.

Autogas die einzige sinnvolle Alternative.

Mittlerweile sollte eigentlich fast Jedem klar sein, dass auch moderne Dieselfahrzeuge längst nicht so umweltfreundlich und schadstoffarm sind, wie noch vor kurzem angenommen und lautstark propagiert wurde. Spätestens seit Bekanntwerden der Tricksereien bei VW, müsste ein Umdenkprozess bei Autofahrern und Verbrauchern allgemein stattgefunden haben. Leider ist dies immer noch verbesserungswürdig. Stickoxide und Feinstaub sind ein großes Problem, das viel zu oft ignoriert und klein geredet wird. Unsere Schleimhäute und auch die Atemwege leiden unter den Diesel-Emissionen, für Asthmatiker zB ist Stickoxid die Hölle. Außerdem ist nachgewiesen, dass zu hohe Stickoxidwerte unser Herz-Kreislauf-System belasten. Und, was Viele nicht wissen: diese Gase sind mit dafür verantwortlich, dass sogenanntes bodennahes Ozon und Feinstaub entstehen.

Die WHO hat den Diesel offiziell als krebserregend eingestuft.

Feinstaubpartikel können in die Lunge vordringen und dort Blutgefäße schädigen und im schlimmsten Falle sogar Krebs verursachen. Nach einer kürzlich im Fachblatt „Nature“ publizierten Studie, verursacht Feinstaub pro Jahr etwa 3,3 Millionen Todesfälle weltweit. Wenn man sich nun vor Augen hält, dass in Deutschland fast jeder zweite Neuwagen ein Dieselfahrzeug ist, hat die Luft hierzulande ein echtes Problem, das am Ende des Tages das Problem von uns allen sein wird! Übrigens hat die WHO Diesel offiziell als krebserregend eingestuft. Diesel sei ähnlich gefährlich wie Asbest, Senfgas und Arsen.

Fahrverbot in Innenstädten für Diesel Fahrzeuge.

Seit 2010 gelten verbindliche Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2). Die NO2-Belastung der Luft darf im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 40 µg/m3 betragen und der über eine Stunde gemittelte NO2-Grenzwert von 200 µg/m3 darf nicht mehr als 18 Mal im Jahr überschritten werden. Diese Vorgaben werden vor allem in Großstädten immer wieder überschritten, was natürlich sehr problematisch ist. Da verwundert es nicht wirklich, dass im Moment zunehmend das Thema „Fahrverbot für Diesel-PKW in Innenstädten“ diskutiert wird. In diesem Zusammenhang gab es für Deutschland einen argen Rüffel der EU-Kommission, die drastische Maßnahmen zur Luftreinhaltung in den Innenstädten empfiehlt. Deutschland hat mehrere Fristen untätig verstreichen lassen und steht jetzt unter starkem Druck, was die Verbesserung der Stickstoffdioxid (NO2)-Grenzwerte betrifft. Wörtlich heißt es in dem Mahnschreiben, das FOCUS Online vorliegt: „Aus den jährlichen Luftqualitätsberichten, die Deutschland für die Jahre 2010 bis 2013 vorgelegt hat, geht hervor, dass Deutschland dadurch gegen Artikel 13 der Richtlinie 2008/50/CE verstoßen hat, dass es im Zeitraum 2010 bis einschließlich 2013 die geltenden NO2-Grenzwerte in den 29 (…) aufgeführten Gebieten nicht eingehalten hat.“ Deutschland habe es bisher versäumt, geeignete Maßnahmen zur Einhaltung der Richtlinie zu ergreifen!“ Diese Art von Mahnung wird als eine Vorstufe zu einem sogenannten Vertragsverletzungsverfahren angesehen. Konkret bedeutet dies, dass die EU-Kommission Deutschland verklagen kann, wenn keine ausreichenden Gegenmaßnahmen ergriffen werden. In diesem Kontext schlägt die EU eben auch das Verbot von Dieselfahrzeugen in einigen städtischen Gebieten vor.

Fazit:

Die Zeit ist mehr als reif für sinnvolle Alternativen!

Und Autogasfahrzeuge sind nachweislich eine solche umweltfreundliche und effektive Alternative, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf die von uns allen so geschätzte Mobilität münden zu lassen.

Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Ruß und andere luftverunreinigende Partikel, treten hier kaum auf. Gleichzeitig wird der Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile wie Benzol, Aldehyde und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) deutlich herabgesetzt.

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen:

Autogas verbrennt deutlich umweltfreundlicher als Benzin oder gar Diesel! Der Schadstoffausstoß von Stickoxiden vermindert sich um 85%, CO2 Emissionen vermindern sich um 15% und unverbrannte Kohlenwasserstoffe um 50%. Ursache der deutlich sauberen Verbrennung ist, dass die Kohlenwasserstoffketten der Propan- und Butanmoleküle deutlich kürzer sind als die von flüssigen Benzin- und Dieselkraftstoffen. Dadurch ergibt sich eine deutlich bessere Vermischung mit der in der Luft enthaltenen Sauerstoffmoleküle.

Autogas ist nicht nur wegen der außerordentlich sauberen Verbrennung im Motor umweltfreundlich, sondern auch deswegen, weil es ohnehin als Nebenprodukt bei der Rohölförderung anfällt, so dass es als hochwertiger Brenn- und Treibstoff insgesamt eine ausgesprochen positive Umweltbilanz aufweist.