Das Vialle LPI-System – Qualität & Effizienz.

Auch bei der Autogastechnik gibt es kontinuierliche Weiterentwicklungen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Vialle LPI-System. LPI ist die Abkürzung für Liquid Propane Injektion. Das heißt auf Deutsch „Flüssige Propan Einspritzung“. Es handelt sich dabei um eine sequenzielle Autogasanlage, die das Autogas in der Flüssigphase einspritzt. Im Gegensatz zu den Verdampferanlagen, bleibt das Autogas bei dieser Technik, wie der Name schon verrät, in flüssiger Form. Die Technik gilt als das modernste Verfahren und kommt dem der Benzineinspritztechnik am nächsten.

  • Flüssigphaseneinspritzung der neusten Generation.
  • Kein Verdampfer notwendig, somit keine Unterbrechung im Kühlsystem.
  • Vorkonfigurierte fahrzeugspezifische Einbaukits. Die Prins VSI hingegen ist ein Universalsystem.
  • Die elektronische Regelung bleibt wie sie ist und damit bleiben die ursprünglichen Eigenschaften des Fahrzeugs bestehen.
  • Das Steuergerät wird bereits werkseitig kalibriert. Für Sie bedeutet das: Keine Nachjustierungen! Für uns: Plug and Play
  • LPi ist geeignet für Euro 5 & 6 Motoren.
  • Jedes Fahrzeug wird durch die Ingenieure von Vialle getestet.
  • Intercooler-Effekt durch Flüssigphaseneinspritzung, dadurch wesentlich größerer Füllgrad im Brennraum.
  • Alle Komponenten sind gemäß Richtlinien 67R01 und Zulassung nach ECE R115.
  • Echte Füllstandsanzeige, da das Signal von Hallsensor und Schwimmer kommt.
  • Kein Leistungsverlust.
  • Wartungsfrei.
  • Effizienter.

Die Technik eines LPI-Systems von Vialle

Die LPI Technik ist vergleichbar mit der Benzineinspritzung. Sie ermöglicht jedoch eine höhere Motorleistung. Im Gastank befindet sich eine Pumpe, die das flüssige Autogas zum Ansaugtrakt des Motors befördert. Direkt neben den Einlassventilen befinden sich Injektoren für jeden einzelnen Zylinder. Überschüssiges Autogas wird über eine Rücklaufleitung wieder in den Gastank befördert.

Das Autogas hat in flüssiger Form eine Temperatur von etwa -30 Grad Celsius. Sobald es wieder gasförmig wird, erwärmt es sich. Dabei entzieht es der Ansaugluft Wärmeenergie. Das bedeutet, das Flüssiggas wirkt bei der Einspritzung gleichzeitig als Ladeluftkühler. Kalte Luft enthält deutlich mehr Sauerstoff als warme Luft. Dadurch verbessert sich der Verbrennungsvorgang im erheblichen Maße. Es tritt eine Leistungssteigerung des Motors ein und gleichzeitig werden schädliche Abgasemissionen verringert. Die ohnehin schon strenge Abgasnorm Euro 4 wird durch das Vialle LPI-System noch bei Weitem übertroffen.

Die Gasförderpumpe regelt stets den benötigten Einspritzdruck. Gleichzeitig ist sie mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, durch den der Gasstrom bei einem plötzlich auftretenden Druckabfall gestoppt wird. Ein Druckabfall tritt eigentlich nur bei einem Schaden an der Gasleitung auf.

Kein EIngriff ins Motormanagement

Vorteilhaft bei dem Vialle LPI-System ist zudem, dass kein Eingriff ins Motormanagement stattfindet, die Kennfelder werden lediglich vom ECU (Benzinsteuergerät) adaptiert und für die Einspritzung des Autogases so aufbereitet, dass kein Unterschied zwischen den Kraftstoffen spürbar ist. Dadurch bleiben die ursprünglichen Einstellungen sowie die Diagnosefunktionen im vollen Umfang erhalten. Der einzig spürbare Unterschied ist, dass der Motor mit Autogas gleichmäßiger und ruhiger läuft als mit Benzin. Der Grund dafür ist, dass Autogas eine höhere Oktanzahl hat als Benzin. Diese liegt durchschnittlich bei 110. Die Oktanzahl von Benzin liegt unter 100. Dadurch fährt sich das Auto mit Autogas etwas spritziger.

Sämtliche Vialle LPI-Autogasanlagen sind wartungsfrei. Nach der Montage einer solchen Anlage fallen keine weiteren Kosten mehr an. Einige Fahrzeuge werden bereits ab Werk mit einer Autogas-Anlage von Vialle ausgestattet. Die Hersteller, wie beispielsweise Kia, haben von Vialle verlangt, dass eine LPI-Anlage ein ganzes Motorleben lang halten muss. Ein Motorleben wird in der Regel mit einer Laufleistung von 280.000 Kilometern veranschlagt.